Trainingslager von MTG Running in Niederraunau

 

Das Trainingslager 2017 führte MTG Running im April nach Niederraunau in die bayrisch-schwäbische Provinz. Für sechs Tage waren bis zu 13 Läuferinnen und Läufer zu Gast im kleinen Dorf in der Ulmer Gegend.

Die Unterkunft und Verpflegung im Trainingslagerhotel „Grünen Baum“ stimmten und alle Sportanlagen lagen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Auch das Wetter wollte uns nicht im Wege stehen und zeigte sich fast ausschließlich von seiner guten Seite. Die leicht hügelige, waldreiche Dorfumgebung lud geradezu zum Laufen ein – optimale Bedingungen also für ein abwechslungsreiches Trainingslager!

 

  

 

Viele, der vom Trainerteam geplanten sportlichen Aktivitäten, aber auch die Erholungs- und Entspannungspausen, konnte wie erhofft im Freien stattfinden. Ausgenommen waren einige Trainingseinheiten in der örtlichen Schulsporthalle (Basketball, Tischtennis, Badminton), welche den Teilnehmern laufunspezifische Fähigkeiten abverlangten – was zum allergrößten Teil ohne Verletzungen abging.

 

  

 

Mehrere Läufe gingen durch die Wälder und über Felder der Gegend bis nach Ursperg und zur dortigen Klosteranlage und -brauerei.

 

Der Tagesausflug führte die Gruppe am trainingsfreien Nachmittag nach Ulm und blieb auch dort nicht ganz ohne sportliche Herausforderung: Neben einem geführten Rundgang durch die Innenstadt, stand die Besteigung des Münsterturms auf dem Programm. Ein herrlicher Rundblick über die Stadt war der Lohn all derer, für die die 768 Stufen bis zur oberen Galerie des Turmes nicht zu viel waren.

 

 

 

Für abendliche Entspannung und Unterhaltung sorgte, neben konspirativen Saunagängen im Hotel, auch die Heimsuchung der örtlichen Bowlingbahn, bei der sich die Gruppe mit nur vereinzelten Ausnahmen als sehr talentiert zeigte und hinzugewonnene koordinative Fähigkeiten sogleich in der Praxis zur Anwendung bringen konnte.

 

Alles in allem waren es sechs sehr schöne Tage, die an erster Stelle von der sehr guten Stimmung in der Gruppe, aber auch von den vielen freundlichen Gastgebern vor Ort getragen wurden. Das Trainerteam freut sich deshalb schon auf eine Neuauflage des Trainingslagers im nächsten Jahr!

 

 

Auf schnellen Beinen zum Ziel

Halbmarathoni Andreas Rotaru gewann am 23.04.2016 in schnellen 01:22:33h den Ottilienberglauf in Eppingen! 

 

Am gleichen Tag erzielten auch unsere beiden Marathonis Norbert Luber (03:12:58h) und Andreas Huyer (03:51:48) tolle Zeiten beim 31. Haspa Marathon in Hamburg.

 

Super Jungs, weiter so! 

 

 

adViva und MTG Running gehen Partnerschaft ein

Mit den Unterschriften von Klaus Happes, Geschäftsführer von adViva, und Peter Roth, Leiter MTG Running, konnten wir mit adViva eine sehr erfreuliche Partnerschaft eingehen.
Neben biomechanischen Laufanalysen versorgt uns unser Partner mit dem nötigen Equipment für beschwerdefreies Laufen. Laufstilanalysen, Trainingsempfehlungen und Betreuung erhalten wir zu reduzierten Konditionen.
adViva veranstaltet gemeinsam mit uns entsprechende Trainingseinheiten. Im Gegenzug, wird adViva offizieller Trikotwerbepartner auf der neuen Wettkampf- und Trainingsbekleidung.

 

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

adViva Vertragsunterzeichnung 

 

 

 

 

 

Erfolgreiche Läuferinnen und Läufer beim Heini-Langlotz-Lauf in Brühl

Unsere Läuferinnen Szilvia Piotrowski (00:59:58h), Sabine Wacker (00:59:59h) und Vaiva Koch-Saltyte (00:56:37h) erzielten, zusammen mit Stephan Ferentz (00:59:07h), tolle Endzeiten beim diesjährigen Heini-Langlotz-Lauf in Brühl. Herzlichen Glückwunsch!

 

Mein Tagebuch zur Halbmarathon-Vorbereitung Teil 1

Ninas Lauftagebuch zur Halbmarathon-Vorbereitung

 

Kurz zu meiner Person: Ich bin Nina, 32 Jahre alt, aktiv am Laufen seit März 2013. Davor eher unsportlich mit Fokus auf Essen und Leben genießen J Das mache ich jetzt auch noch, nur in Verbindung mit Sport. Meine beiden ersten Halbmarathons (2013 / Zeit: 2:39:49 & 2014 / Zeit: 2:25:12) bin ich einfach gelaufen mit dem Ziel „ankommen“. In diesem Jahr hat sich mein Ehrgeiz dann doch mal gemeldet und ich möchte den Halbmarathon unter 2h laufen. Mehr Gründe gibt es dafür eigentlich nicht, ich möchte nur sehen, ob ich es schaffe.

 

Tag 0 der Vorbereitung – es geht los

 

Es ist der 01.01.2015 und ich freue mich richtig auf dieses Jahr. Denn wie so fast jeder Mensch auf Erden habe ich mir für das neue Jahr etwas vorgenommen. Dieses Jahr ist das große Ziel auf der Liste der Vorsätze: Halbmarathon unter 2h zu laufen. Und was soll ich sagen, große Ziele brauchen große (Trainings-) Pläne und meiner startet genau in einer Woche (KW2). Nach Rücksprache mit Lauftrainer und Arbeitskollegin (Sportwissenschaftlerin) sieht mein Plan wie folgt aus:

 

2-3 Laufeinheiten (bei der MTG / oder alleine) die Woche (davon 1 langer Lauf, der von Woche zu Woche um ca. 1km verlängert wird ab ca. Trainingswoche 7) und 2 Einheiten Ganzkörperstabi, das ist ja auch nicht ganz unwichtig gerade wenn man, wie ich, seit Jahren mit Schmerzen in der Lendenwirbelsäule zu kämpfen hat und mit jeder Trainingseinheit merkt, wie es einem besser geht.

 

Tag 14 – die ersten Wochen sind rum

 

Ich liebe es im Winter zu laufen. Bei einstelligen Temperaturen fühle ich mich beim Laufen wie ein junges Reh und kann mich richtig verausgaben J Trotzdem muss ich sagen, dass Laufen bei Nieselregen im Kalten dann doch nicht immer 100% nur Spaß ist, ABER bei schönem Wetter laufen kann ja jeder. Durch die unregelmäßigen Läufe im November / Dezember muss ich mich aber erstmal wieder an das „regelmäßige“ Laufen gewöhnen und auch mein Wohlfühltempo erst wieder finden. Da ich persönlich nicht mit Pulsuhr, sondern nach Gefühl laufe, dauert das zwar manchmal 1-2 Wochen länger um wieder rein zu kommen, aber damit fühle ich mich sicher. Was heißt für mich nach Gefühl: Lange Läufe z.B. muss ich so laufen, dass ich immer noch (zum Leid meiner Laufpartner) viel und gut reden kann. Dann bin ich in meinem optimalen Pulsbereich und kann stundenlang laufen.

Aktuell freue ich mich auf jeden Lauf und bin gespannt wie das Training weiter geht.

 

Tag 45 – Es läuft und läuft

 

Weiterhin läuft mein Training extrem gut und selbst der lange Lauf am Wochenende gehört inzwischen einfach dazu und ohne Laufen werde ich grantig. Mein Freund sagt in solchen Situation gerne mal zu mir „du bist wieder so komisch, geh mal laufen“ ;) so komme ich gar nicht in die Versuchung einen Lauf ausfallen zu lassen. Also weiter, immer weiter.

 

 

Mein Tagebuch zur Halbmarathon-Vorbereitung Teil 2

Ninas Lauftagebuch zur Halbmarathon-Vorbereitung 

 

Tag 70 – oh und da war er – der Schweinehund

 

Diese Woche lief nichts zusammen. War die ganze Zeit schlapp und müde, so dass es mich jeden Trainingstag Überwindung gekostet hat raus zu gehen. Jedes Mal diese Diskussionen mit dem Schweinehund „oh es ist doch kalt draußen und regnet, bleib doch lieber auf der Couch in der warmen Decke“ ich: „aber ich muss doch laufen, der Halbmarathon ist bald“ usw. usw. letztendlich habe ich zwar immer gewonnen, da ich mein Ziel nicht aus den Augen verlieren will, aber heute war der schlimmste Lauf, den ich bisher hatte. Es war kalt, hat genieselt und ich habe mich durch jeden der 9 km durchgekämpft. So bin ich aber auch gelaufen, von Kilometer zu Kilometer. Laut Plan sollten es heute 12km sein – ich habe mir aber dann am Anfang des Laufs kein Ziel gesetzt und war am Ende überrascht, dass es doch 9 km waren. Wieder zu Hause angekommen habe ich mich aber so schlecht gefühlt, da der Lauf einfach nicht lief (im wahrsten Sinne). Das kann man schlecht erklären, aber man fühlt sich ein wenig, als hätte man versagt, weil man eigentlich 12km laufen wollte. Hat man ja aber eigentlich nicht – man ist ja immerhin gelaufen. Naja. Solche Tage gibt es. Was mir dann oft hilft ist Musik. Ich laufe nicht immer aber ab und zu mit Musik. Persönlich Vorlieben habe ich jedoch nicht – einmal quer durch die Bank von Hip Hop, 90er, Pop/Rock zu Alternative und wieder zurück, Hauptsache es macht Spaß J Wenn z.B. ein unmögliches Lied aus den 90ern läuft muss ich immer lachen und zack geht das Laufen wieder etwas besser.

 

Tag 93 – Mal mit dem Essen beschäftigen

 

Also das Laufen klappt wieder besser – meine Motivation ist vollkommen zurück und ich bin bereit für die restliche Vorbereitung. Habe mir sogar freiwillig eine Bahn gesucht um auch am Wochenende Bahntraining machen zu können, wenn ich es unter der Woche nicht zur MTG geschafft habe. Verrückt – ich hasse Bahntraining nämlich – aber was muss, muss…

Auch meine Ernährung habe ich ab jetzt etwas im Blick. Bei den letzten beiden HM ist mir nämlich aufgefallen, dass ich immer „zugelegt“ habe, anstatt abzunehmen oder Gewicht zu halten, was man ja eigentlich meinen sollte bei regelmäßigen Ausdauersport und Krafttraining. Nicht bei mir, immer war es mehr als vorher.

In diesem Jahr habe ich jedoch eine Art Ernährungsplan. 5 fest geplante Mahlzeiten und abends gar keine Kohlehydrate. Das funktioniert bisher sehr gut und man merkt, dass man gar nicht so viel „extra“ laden muss für die langen Läufe, sondern eher schauen, was man isst. Das reicht schon. Der Körper gewöhnt sich dann von selbst daran.

JA und los geht´s zu meinem langen Lauf – 17km sollen es werden – durch den Oftersheimer Wald (kann ich nur empfehlen – schöne Laufstrecken).

 

 

Mein Tagebuch zur Halbmarathon-Vorbereitung Teil 3

 

Ninas Lauftagebuch zur Halbmarathon-Vorbereitung

 

Tag 118 – Erkältung

 

Ich könnte kotzen. Sorry, für die offenen Worte, aber so ist es. Vier Monate Training ohne Erkältung und Verletzung rum bekommen und dann haut es mich 2 Wochen vor dem Halbmarathon mit einer Erkältung auf die Nase. Nach 3 Tagen im Bett, ohne große Bewegung usw. läuft meine Nase Gott sei Dank nur noch und ich fühle mich etwas schlapp. Mein letzter Lauf war vor der Erkältung auch schon 3 Tage her, so dass ich alles in allem ca. 14 Tage nicht mehr trainiert habe. Eigentlich weiß ich tief im Inneren, dass das nichts macht 2 ½ Wochen vor dem Marathon. Man ist ja gut trainiert und das zerstört eine Woche Krankheit nicht, aber es nervt mich einfach und fürs gute Gefühl wäre ich gerne 2 Wochen vorher nochmal gerne einen langen Lauf gelaufen. Aber was hilft das jammern, da muss ich jetzt durch. Heute (eine Woche vor dem Lauf) gehe ich nochmal auf eine kurze Runde los (6,4km) fällt mir zwar schwer, aber mehr möchte ich dann auch nicht. 4 Tage vorher werde ich nochmal einen kleinen kurzen Lauf machen und dann 2 Tage davor nochmal ne Runde Rad fahren um die Beine zu bewegen… Das war´s dann – Die Spannung steigt.

 

Tag 126 – Wettkampftag

 

Heute geht es also los. Die Wochen des Trainings sind vorbei und ich starte meinen Wettkampftag. Mein Ziel unter 2h zu laufen habe ich zwar immer noch, aber am heutigen Tag stellt man dann alles Mal in Frage. Ich versuche es aber auf jeden Fall. Jetzt die wichtigste Frage, was gibt es heute zu essen J Zum Frühstück habe ich mir meine altbewährten Haferflocken mit Quark und Früchten verordnet. Als Snack gibt es 2 ½ h später Reiswaffeln und Hartkäse und zum Mittagessen noch Kartoffeln mit Quark. WICHTIG: Nichts mehr ausprobieren beim Essen. Lieber auf gewohnte und bekömmliche Lebensmittel setzen (die Frühlingszwiebel und Karotten habe ich direkt mal wieder zurück in den Kühlschrank gelegt – Rohkost mag mein Magen nicht so vorm Laufen). Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Ca. 2h vor dem Start gibt es noch 2 Bananen für mich und das war es mit dem Essen. Zwischendurch habe ich den Tag über zur Beruhigung noch ein wenig Wellness und Backen (für die MTG Gruppe natürlich J) eingebaut, dann geht die Zeit bis zum Start auch schnell rum.

 

Fazit – Nach dem Halbmarathon ist vor dem Halbmarathon

 

Kurz vorab. Die 2h Marke ist noch nicht gefallen. Bin am Start nicht so gut los gekommen, wie ich wollte (Reminder an mich: geplante Zielzeit IMMER bei Anmeldung eingeben und richtigen Startblock einnehmen). Dann zwischendurch zu schnell gewesen bzw. eigentlich ein gutes Tempo aber ab km 10 mit Schmerzen im Bein gelaufen und Tempo verloren. Es lief also nicht alles so optimal, wie ich es wollte. Bei km15 habe ich dann jedoch noch mal den „Hintern hoch“ bekommen und habe Gas gegeben. Wurde dann bei km 18 von einer Freundin „eingesammelt“ und bis zum Ziel gezogen, so dass ich doch noch auf eine persönliche Bestzeit von 2:04:08 h laufe (eine Verbesserung von 21 Minuten zu meinem letzten Halbmarathon). Ich kann also auf einen doch erfolgreichen Halbmarathon zurückblicken und freue mich auf einen weiteren im Herbst dieses Jahres. Dann fällt auch sicher die 2h Marke – zumindest ist das wieder das Ziel für den Trainingsplan.

 

Sportliche Grüße

Eure Nina