42,195km Gesamtdistanz und 11 verbleibende Minuten bis zum Ziel

MTG Running Marathonläufer Max Eisener startete am 26.April 2015 beim Haspa Marathon in Hamburg und hatte sein Ziel fest im Blick: unter drei Stunden!

 

2010 begann der heute 29-jährige mit dem Laufen, 2012 finishte Max seinen ersten Halbmarathon in Mannheim in 2:02h und ein Jahr darauf, an gleicher Stelle, seinen ersten Marathon in 3:32h. Danach erfolgte 2013 der Anschluss an MTG Running und die langfristige Absicht die Marathondistanz unter drei Stunden zu laufen.

 

Samt seiner Mission im Gepäck trat Max, nach einer etwa 18-wöchigen Vorbereitungsphase, am 23. April 2015 seine Reise nach Hamburg an. Über den Vorabend des Wettkampfs berichtet er: Ich bin am Samstag zwar früh ins Bett, habe aber ganz schlecht geschlafen, so war ich am Sonntag sogar vor dem Wecker um 6 Uhr wach.Gegen 8:00 Uhr morgens ging es entspannt zu Fuß Richtung Messegelände, wo pünktlich um 9:00 Uhr der Start erfolgte. Schon die ersten Kilometern führten entlang vieler Streckenhighlights wie der Reeperbahn, dem Fischmarkt und der Hafencity. Für ordentlich Stimmung am Straßenrand sorgten zahlreiche begeisterte Zuschauer - manche davon im Morgenmantel und ihrem Frühstück in der Hand.

Der erste Kilometer war fast der schwierigste, ich musste das Tempo erst aufbauen. Danach lief es zu gut und so bin ich 5-10sec./Kilometer schneller gelaufen als geplant, sagte Max. Trotz eines kurzen Regenschauers gelang es Max dieses zügige Tempo bis etwa Kilometer 38 zu halten. Danach merkte ich, dass meine Oberschenkel langsam nachgaben und ab da war es nur noch ein Kampf!

Entlang des Westufers der Alster verlief der Streckenkurs die letzten vier Kilometer über Rotherbaum in Richtung Fernsehturm zurück zum Messegelände. Meine Geschwindigkeit konnte ich ab Km 40 leider nicht mehr halten, berichtete Max aber das war ganz egal, ich hatte noch fast 11 Minuten für knappe 2 Kilometer, um mein Ziel unter 3h zu schaffen.

Froh, die Strecke ohne weitere Zwischenfälle absolviert zu haben, lief Max nach 2:58:06h über die Ziellinie - mission completed!

 

 

 

There is only one Boston!

 

Boston Marathon am 20. April 2015

 

Über Berlin nach Boston – so war der Plan. Auf der flachen Marathonstrecke in der Hauptstadt eine gute Zeit laufen, die für den Qualifikationsstandard des Boston Marathons ausreicht, das konnte klappen.
Und es reichte. Eine kurze Phase der Ungewissheit nach der Anmeldung muss durchgestanden werden. Doch Ende September steht es fest- Status: Accepted!
Eine Ungeschicktheit beim Heidelberg Trail Marathon stellt dann alles in Frage. Ich knicke mit dem Fuß um und reiße mir das Außenband an. ‚Gut‘, denke ich mir, ‚in spätestens 6 Wochen bist Du wieder am Laufen.‘ Das war weit gefehlt! Die Odyssee durch Notaufnahmen, Orthopädie- und Physiopraxen zieht sich fast sechs Monate hin. Anfang März starte ich einen letzten Versuch. Wenn es jetzt mit dem Laufen nicht funktioniert, muss ich endgültig als Tourist an die Ostküste reisen. Viele helfen. Matthias von der Physiotherapie behauptet steif und fest, „das Band ist gut!“, die Roths haben immer gute Tips, Cathleen gute Übungen und Massagen auf Lager. Aber es bleiben nur noch 5 Wochen Training übrig – ein Aufbau quasi von Null. Das könnte knapp werden. Der erste „Lange Lauf“ ist eine Katastrophe, aber von Woche zu Woche wird die Form besser. Fürs Ankommen könnte es reichen.

Über Reykjavik fliegen wir nach Boston. Wir sind privat in Somerville untergebracht, einem studentisch-alternativ angehauchten Stadtviertel nördlich es Charles Rivers. Alles richtig gemacht! Drei Tage Akklimatisation mit Sightseeing, Shopping und Marathonmesse später ist endlich der Marathon Day. Sehr früh machen wir uns auf den Weg ins Stadtzentrum, wo ab 6 Uhr am Stadtpark „Boston Common“ eine Armada von gelben Schulbussen auf die Läufer wartet, um sie nach Hopkinton 42 km ins Landesinnere zu bringen. Der kleine Ort wird nun Besuch von 32 000 Startern bekommen und auf das Dreifache anschwellen. Aber alles ist gut organisiert in diesen Tagen, die Boston Athletic Association veranstaltet den Marathon dieses Jahr schließlich schon zum 117. Mal! Mehrere große Zelte warten auf dem Gelände der örtlichen High School auf die Teilnehmer. Hier ist für ein Frühstück mit Kaffee, Bagels und Obst gesorgt – und für den nötigen Unterstand. Denn das Wetter ist schlecht: kalt, windig, und regnerisch. Jetzt heißt es sich warm zu halten. Körper an Körper campieren die Läufer nun in den Zelten und halten sich mit Silberfolien warm, bis endlich ihre Welle und ihr Corral zum Aufruf kommt. Zeit für etwas Smalltalk, woher?, ah aus Germany, welche Zeit?, schlechtes Wetter heute, ja!

 

            

 

David, der Glückliche darf sich schon auf den Weg machen. Er ist in der ersten Welle. Für ihn hat das Frieren nun ein Ende. Endlich wird auch meine zweite Welle annonciert. Doch ich stehe noch in der WC Schlange. Nur jetzt keine Panik! Notfalls laufe ich hinterher! Endlich und noch rechtzeitig kann ich mich auf den Weg zur Startlinie machen. Nach und nach entledige ich mich der Kleidungsschichten, die mich den Morgen über warmhalten sollten und stecke sie in bereitgestellte Spendensäcke, bis nur noch die Laufklamotten übrig sind. Schon jetzt erhalten wir Läufer viel Zuspruch von den Zuschauern am Rand. Aus Lautsprechern ertönt das Boston-Lied „Sweet Caroline“ von Neil Diamond – ein erster Anflug von Gänsehaute überkommt mich. Ich finde meinen Weg ins erste Corral und eine kurze Startzeremonie und einen Startschuss später geht es los zurück in Richtung Boston. Ich spreche mir im Kopf mein zurechtgelegtes Mantra vor: ‚Bloß langsam laufen und nicht auf die anderen Läufer achten!‘ Das gestaltet sich schwierig, denn ich komme auf dem ersten Bergabstück ins Rollen. Schnell wechseln sich Bergauf- und Bergabpassagen ab. ‚Das ist gut für den Kopf‘, denke ich, ‚viel Abwechslung auf der Strecke‘. Immer vor dem geistigen Auge erscheint mir der legendäre „Heartbreak Hill“ bei Kilometer 31. Bis dahin muss ich es schaffen, dann geht es nur noch bergab und flach in die City zurück.
Bei jedem Anstieg nehme ich bewusst das Tempo heraus. ‚Bloß in Würde und ohne stehen bleiben zu müssen ankommen!‘ Der Regen wird stärker. In Kombination mit dem kalten Wind lässt er den Körper auskühlen und die Oberschenkel schmerzen. Wären da nicht die sportverrückten Zuschauer, die in jeder durchlaufenen Ortschaft eine Marathonparty feiern und das Feld lautstark anfeuern, gäbe ich jetzt dem Verlangen nach, an der nächsten Wasserstation eine Pause einzulegen. Aber weiter geht es in Richtung Boston, hügelauf und hügelab. Jetzt kommt eine lange Steigung. ‚Ist das der Heartbreak Hill?‘, frage ich mich und auch andere im Feld. Ich finde ein gutes Tempo und laufe bewusst Schritt für Schritt. Endlich geschafft, die Strecke wird flacher, die Umgebung großstädtischer. Jetzt heißt es die letzten Kilometer durchzuhalten. Die 40k-Marke ist erreicht. Plötzlich geht es ganz leicht. Euphorie macht sich in meinem Körper breit. Nur noch einmal rechts in die Hereford Street, dann gleich links in die Boylston Street und schon ist das Ziel in Sichtweite. Einen kleinen Schlusssprint kann ich mir nicht verkneifen, doch die letzten paar Meter nehme ich heraus und genieße.

 


Die berühmteste aller Marathonziellinien ist überquert. Die vielen Helfer im Zielbereich überschütten die Finisher mit Glückwünschen und den verdienten Medaillen und sorgen für Verpflegung und den bitter nötigen Schutz vor Kälte und Regen. Was wäre der Lauf ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer!
Jetzt schnell nach Hause ins Trockene! Eine warme Dusche sollte den starr gefrorenen Körper wiederbeleben. Am nächsten Tag wird im „Sweet Cheeks“, einem East Coast Barbecue Laden in Downtown Boston gefeiert. Läuferhunger wird hier auf Jumboportion treffen!

Der Boston Marathon: ein einmaliges Erlebnis! Hier paart sich Marathontradition mit einer top Organisation, mit jederzeit freundlichen und hilfsbereiten Helfern, einer sportlich herausfordernden Strecke und einen sportverrücktem Publikum, das die Marathoner nach vorne treibt und das Laufen zum Vergnügen macht. „There is only one Boston!“

 

 

1. MTG Running Sommerbiathlon

Beitrag von MTG Running Mitglied und Organisator Werner

 

Pünktlich zum Start regnete es einige große Tropfen, aber insgesamt hatten wir recht großes Wetterglück beim 1. MTG Sommerbiathlon bei der Schützengesellschaft Feudenheim. Trotz einiger berufs- und krankheitsbedingter Absagen nahmen immerhin 16 Runner teil.
Nach dem Warmschießen ging es für die 2er-Mannschaften vier Mal auf die 2,9 km lange Runde um die Feudenheimer Au, mit jeweils anschließendem Schießen.

 


Es entwickelte sich ein dramatisches Finish, als Thomas von der Mannschaft Maite/Thomas mit einem respektablen Vorsprung zum letzten Schießen kam. Beim Schießen wurde er aber noch von Andreas von der Mannschaft Natalie/Andreas abgefangen. Spannender geht es kaum!

So gab es folgende Wertung:

1. Natalie und Andreas in 58:48,51 Minuten
2. Maite und Thomas
3. Regina und Max

 

 

Herzlichen Glückwunsch den 1. Siegern einer hoffentlich bald traditionellen Veranstaltung.

 

Die Damen und Herren von der Schützengesellschaft Feudenheim machten sich noch die Mühe sämtliche Schießscheiben auszuwerten und die besten Schützen mit Medaillen zu Ehren.

Hier gab es folgende Ergebnisse (bei insgesamt 10 Schuss):

1. Heike 90 Ringe
1. Maite 90 Ringe
2. Regina 88 Ringe
3. Andreas 87 Ringe
3. Svenja 87 Ringe

Man beachte die tollen Schießergebnisse trotz der vorherigen Laufbelastung und die weibliche Dominanz!

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für die Begeisterung, bei Christian für die Fotos und vor allem bei den Damen und Herren der Schützengesellschaft für Ihren tollen Einsatz! Die Betreuer an den Schießständen waren die dritten Staffelteilnehmer und hätten eigentlich mitgeehrt werden müssen.

 

Mir hat der 1. MTG Sommerbiathlon großen Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Jahr!

 

Werner

21. BAUHAUS Junioren Gala - MTG Running war dabei

Am 05. und 06. Juli 2014 fand die 21. BAUHAUS Junioren-Gala statt. Auch dieses Jahr hat das MTG Running Helferteam, im Bereich der Dopingkontrolle, der Marktstraße und mit reichlich Kuchenspenden, tatkräftige Arbeit geleistet.

 

 

 

Ein großes Dankeschön für Eure Hilfe, das nennt sich Verein und nur so kann eine solche Großveranstaltung gewuppt werden.

SAP Arena Dämmermarathon 2014 - ein Abend voller Erfolge

Mit 25 Teilnehmern, aufgegliedert in 2 Staffeln, Halbmarathon- und Marathonteilnehmer/innen sowie nahezu perfektem Marathonwetter ging das diesjährige MTG Running Team an den Start des 11. SAP Arena Marathons. Das Heim-Trainingslager im April und intensive Trainingseinheiten der letzten Wochen sollten sich bezahlt machen: David Steri läuft in seinem ersten Jahr bei MTG Running, mit einer Zeit von 02:57:51, auf Platz 12 in der Marathonwertung der Herren und wird damit bester Mannheimer. Ihm schließen sich über die volle Distanz Norbert Luber (03:25:14) und Max Eisener (03:26:58) an. Als Zweite ihrer Altersklasse und 14. insgesamt lief Marathonläuferin Karin Weigl in 03:39:27 über die Ziellinie. 
 


Beliebteste Distanz des Abends, war der Halbmarathon. Schnellste MTG Running Läuferin war trotz längerer Verletzungspause Simone Burel (01:37:24), schnellste Halbmarathonis waren Oliver Klar (01:35:32) und Thomas Erhard (01:35:49).

In einer Zeit von 04:04:05 und 04:24:22 kamen beide MTG-Mixed-Staffeln ins Ziel und bestätigten damit die Leistungen der letzten Jahre.

Die anschließende interne Marathonparty konnte, wie in den letzten Jahren, unweit von der Ziellinie entfernt, in der Osteopathie-Praxis von Kooperationspartnerin Tina Ulfig stattfinden. Ein reichlich gefülltes Snackbuffet und Getränke luden bis spät in die Nacht, zum Verweilen im praxiseigenen Hinterhof ein. 
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Läufer/innen, Trainer, Helfer und Partner. Erst durch das Engagement all dieser konnte der Marathon und die Vorbereitung darauf zu einem solchen Erfolg werden. Ihr seid ein super Team! Im nächsten Jahr auf ein Neues....
 
 
 

Norbert goes New York, eine Sightseeing Tour

Eigentlich sollte es letztes Jahr schon sein, doch Sandy stoppte Norbert in letzter Sekunde auf seinem Weg, die Neue Welt auf 42,195km per Fuß zu erkunden. 2013 soll es jetzt aber klappen, die Bestzeit in Berlin auf 3.12,06 Stunden verbessert, so heißt es in New York Sightseeing, genießen und Fotos schießen. Wir begleiten Norbert auf unserer Homepage und bei Facebook.

 

 

Und hier ganz aktuell: Norbert ist im Ziel mit einer Zeit von 3:33,04 Stunden. Und unten die ersten Bilder seines Profils während des Laufs.

 

 

 

 

 

Online haben wir unseren ersten NY Marathoni am Rechner verfolgt: Herzlichen Glückwunsch Norbert zu dieser tollen Leistung!

 

 

MTG Running, unsere Partner Teil 3: Osteopathie Ulfig

Wohlfühloase Mitten in Mannheim

 

 

Ein Jahr ist es inzwischen her, dass Tina Ulfig ihre Osteopathiepraxis in der Tullastraße ganz in der Nähe des Wasserturms eröffnet hat. Schon wenn man die Praxisräume betritt, ist es nicht nur das asiatische Ambiente das begeistert. Man wird auch gleich höchst freundlich von Mogli, Tina´s Labrador begrüßt.

 

Albert Schweitzer sagte einmal,: „Alle Menschentragen ihren eigenen Arzt in sich. Sie kommen zu uns, ohne diese Wahrheit zu kennen. Wir sind dann am erfolgreichsten, wenn wir den Arzt, der in jedem Menschen steckt, die Chance geben, in Erscheinung zu treten.“

 

 

Diese Weisheit hat sich die 31 jährige Tina Ulfig zu Eigen gemacht. Auf den eigenen Körper hören, Ruhe, Entspannung, weg vom Alltag und eine Begegnungsstätte, das soll ihre Praxis sein. Dabei verliert sie das Wesentliche, den Patient nicht aus den Augen. Und so soll es vorgekommen sein, dass Läufer von MTG Running nach einer Stunde Behandlung vergessen haben, wo sie das eigene Auto geparkt hatten.

 

Nähere Infos findet man hier auf ihrer Homepage und bei Facebook.